Ohne ihn klappt im Falzwerk gar nichts: der Klappenzylinder. Mit seinen Klappen übernimmt er die Papierbahnabschnitte vom Punktur- und Falzzylinder, querfalzt sie ein- oder zweimal und übergibt sie dann an ein Bändersystem, das sie zum zweiten Längsfalzen, dem so genannten „3. Falz“, weitertransportiert.

Die Klappen des Klappenzylinders bestehen aus einem beweglichen, dem „klappenden“ Teil – der Falzklappe (auch: Federleiste) – und einem feststehenden Teil: der Falzschiene (auch: Falzleiste).

Dass dabei Falzschiene nicht gleich Falzschiene sein kann, ist klar: Abhängig von der Druckanwendung (Zeitungsdruck, Illustrationsdruck), von der Baureihe (COLORMAN, GEOMAN, REGIOMAN, LITHOMAN, ROTOMAN, …), von der Bahn- bzw. Strang- und damit Druckproduktbreite und – bei manchen Illustrationsdruckmaschinen – sogar vom verwendeten Waschmittel, kommen gut und gerne an die hundert Varianten zusammen!

Exakt welche dieser vielen Falzschienen in Ihre Druckmaschine passt und welche Nachfolge- oder Alternativprodukte es gibt, weiß der MARKET-X: Geben Sie einfach die Materialnummer (ehemals „Sachnummer“) aus den Maschinenunterlagen Ihrer Druckmaschine ein, z.B. 30.21022-0174, 30.21622-0119, 30.21622-0121 oder eine andere, oder klicken Sie sich durch die Katalogstruktur Ihrer Maschine vor: So oder so klappt’s und klappt’s und klappt’s und klappt’s …