„Knicken, lochen, abheften.“ – Was im Scherz gerne einmal als „Bürodreikampf“ bezeichnet wird, sind in der Druckindustrie hochspezialisierte Fertigungsprozesse: Falzen, Bohren, Binden.

Bei der dritten Disziplin, dem Binden, gehen die Illustrations- und Zeitungdruckmaschinen mit der Rückstichheftung von Tabloidprodukten an den Start und zwar in den beiden Unterdisziplinen Strang- und Lagenheftung:

Bei der Strangheftung werden mithilfe einer Hefteinrichtung, die unter den Trichtereinlaufwalzen sitzt, kurze Drahtstücke von der Außenseite des späteren Druckprodukts durch den Strang – die trichtergefalzte Papierbahn – gestochen und  auf der Innenseite umgebogen. Sitzt eine solche Hefteinrichtung unter jedem Trichter, kann jede Sektion des Druckprodukts einzeln stranggeheftet werden.

Bei der Lagenheftung befindet sich die Hefteinrichtung unter dem Punktur- und Falzzylinder und die Drahtstücke werden durch alle Papierlagen gestochen. Auf diese Weise wird das gesamte Druckprodukt geheftet.

Ob Strang- oder Lagenheftung, beide verwenden elektrolytisch verzinkte Heftdrähte, je nach Anzahl der Papierlagen – der so genannten Heftstärke – mit einem üblichen Durchmesser von 0,45 mm bis 0,70 mm.

„Auf die Plätze, fertig, losgeheftet!“ – Mit den Heftdrähten (Materialnummern: 16.38355-0001, 16.38355-7001, 16.38355-7002, 16.97060-0067, 16.97060-3453, 16.97060-4378, 16.97060-5384, 16.97060-5446, 16.97060-5447, 16.97061-0284, 16.97061-0285, 16.97061-2850 und andere) von manroland Goss web systems sind Sie in allen Hefteinrichtungen von manroland Goss web systems und in allen von manroland Goss web systems verbauten Hefteinrichtungen der Fa. Tolerans auf der Zielgeraden!

Hinweis: Trotz sorgfältiger Produktauswahl und zahlreicher Tests, kann manroland Goss web systems die Vielfalt der möglichen Verwendungen dieses Heftdrahts nicht vollständig abdecken. Sollten Sie eine Hefteinrichtung eines Drittanbieters betreiben, empfehlen wir einen Probelauf!